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Ray
Manzarek: Paul Rothchild hat bei dem Film exzellente Arbeit
geleistet. Der Soundtrack war exzellent nicht das Soundtrack-Album,
denn das enthält die originalen Aufnahmen der Doors, sondern der
Soundtrack des Films. Ich war von Rothchilds Arbeit sehr beeindruckt.
(1)
Oliver
Stone: Morrison hatte eine großartige Stimme. Kilmer kommt
ihm sehr nahe. Seine Stimme weicht nicht mehr als zehn Prozent von
Morrisons Stimme ab. Er singt zu seinem eigenen Playback in allen
Konzertszenen. Das war eine Idee von Paul Rothchild, dem Produzenten
der Doors, und Bruce Botnick, der ebenfalls ihr Produzent war, und
Robby Krieger. Für ihn als Schauspieler war es sehr wichtig, auf
der Bühne seine eigene Sache zu machen, denn er empfand es als äußerst
unangenehm, nur die Lippen zu bewegen. Als Schauspieler wollte er
nicht nur eine Marionette sein, die den Gesang mimt. Und er ist
großartig. (2)

Budd
Carr (Produktionsleiter beim Soundtrack des Films):
Wir alle überzeugten Oliver, uns die Gelegenheit zu geben, diesen
Film so zu machen, als ob wir einen echten Sänger hätten, der auf
der Bühne steht und singt. Wir machten alles genau so, als ob wir
eine Rockband live aufnehmen würden. Wir benutzten einen mobilen
Aufnahmewagen und Live-Mikrofone, und wir probten mit der Band,
um ihnen das Gefühl zu geben, daß wir einen Konzertfilm von einer
Band machen. (3)
Paul
Rothchild: Val hörte seine eigene Stimme, die wir vorher
aufgenommen hatten, mit zwei Ohrhörern und manchmal sagte er: "Ich
würde bei dieser Szene gerne Jims Stimme hören." Manchmal sagte
er: "Leg Jims Stimme auf mein linkes Ohr und meine eigene Stimme
auf mein rechtes Ohr." Val singt live vor der Kamera. Es ist phantastisch.
Er ist brillant. (4)
Anmerkung: Bei sämtlichen Konzertszenen,
die mit etwa 3000 Komparsen im Shrine Auditorium in Los Angeles
aufgenommen wurden, hörten lediglich die Schauspieler mittels Ohrhörern
die von Paul Rothchild vorproduzierte Filmmusik. Im Auditorium selbst
waren keine Lautsprecher installiert.
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