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13a. Rainer Moddemann: Doors *

Deutschland, Juni 1991. Gebundene Ausgabe, 22 x 30,3 cm. 275 Seiten. HEEL-Verlag, Königswinter. ISBN: 3-89365-237-X. DM 68.

   
Das Buch, eine Auftragsschreibarbeit des HEEL-Verlags, wurde hauptsächlich aus Beiträgen von Mitgliedern eines ehemaligen Doors-Fanclubs zusammengestellt, die Rainer Moddemann teils wortwörtlich, teils in eigenen Worten zusammengefaßt, und stets ohne Quellenangaben wiedergab, garniert mit Eindrücken einer Reise des Autors nach Los Angeles. Natürlich kennt Rainer Moddemann die einzelnen Mitglieder der Band weit weniger lange und weit weniger gut als er vorgibt, und scheint sich auch im Umfeld der Doors keinen guten Namen gemacht zu haben, wie aus einer eMail von Danny Sugerman in der Doors Newsgroup hervorgeht:
"The Doors and I both have problems with fans who try and profit illicitly off The Doors – people like Rainer Moddemann who has never been a Doors rep but who is a liar, and a thief. He helped us get in touch with one tv station and gave us the phone number of a photographer. Compared with what he’s taken, and bootlegged, he should be satisfied. He rips fans off with crappy bootlegs. Rainer Moddemann has nothing to do with The Doors and if I had my way he’d be in jail."
(Sowohl die Doors als auch ich haben Probleme mit Fans, die hinter dem Rücken der Doors illegale Geschäfte machen – Leute wie Rainer Moddemann, der nie ein Repräsentant der Doors war, sondern ein Lügner und ein Dieb ist ... Rainer Moddemann hat nichts mit den Doors zu tun, und wenn es nach mir ginge, säße er im Knast.)
dsugerman@aol.com 18 Aug 1999 00:07:51 GMT
   

13b. Rainer Moddemann: Doors

Deutschland, Juni 2001. Gebundene Ausgabe, 22 x 30,3 cm. 302 Seiten. HEEL Verlag, Königswinter. ISBN: 3-89365-927-7. DM 39,90.

   
"2. überarbeitete Auflage", wobei sich die Überarbeitung hauptsächlich darauf beschränkte, daß einige Fotos mit der ebenso zweifelhaften wie vielsagenden Copyrightangabe "Privatsammlung" entfernt wurden, sowie Artikel von Autoren, die Rainer Moddemann durch nicht eingehaltene Versprechungen verprellt hat. Neu hinzugefügt wurden lediglich Interviews mit Gilles Yéprémian und Eric Burdon, ein oberflächliches Kapitel mit CD-Neuerscheinungen von 1991 bis 1998 sowie ein Kapitel mit Bootleg-CDs, die nach 1991 erschienen sind.
    Das ärgerlichste an diesem Buch ist nach wie vor die "komplette Discographie" (die unverändert von der 1991er Ausgabe übernommen wurde) – und zwar nicht deshalb, weil viele nicht einmal so seltene Schallplatten fehlen, sondern weil Rainer Moddemann eine ganze Reihe von Schallplatten (inklusive "Katalognummer" und "Veröffentlichungsdatum") aufgelistet hat, die überhaupt nicht existieren.
   

13c. Rainer Moddemann: Doors

Deutschland, Juni 2003. Kartoniert. HEEL Verlag, Königswinter.

     
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